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25.02.2015

179.086 Stimmen für "38,7 % mehr wert." im Bundestag übergeben

PHYSIO-DEUTSCHLAND traf heute auf die Vorsitzenden des Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag.

179.086 Unterschriften für ein Ende der unfairen Vergütung in der Physiotherapie konnten wir heute Morgen dem Ausschuss für Gesundheit im Deutschen Bundestag übergeben. Fast 180.000 Unterschriften – was für eine beeindruckende Zahl. Wir danken allen, die mit ihrer Stimme die Physiotherapie unterstützt haben, für ihren Einsatz! Ohne euch hätten wir heute nicht nach Berlin reisen können, um uns im direkten Dialog mit der Politik für ein Ende der prekären Situation der Physiotherapeutinnen und -therapeuten einzusetzen. 

Neben den tausenden Stimmen, die online auf unserem Beteiligungsportal eingegangen sind, haben uns noch Unmengen an Unterschriftenlisten und Postkarten erreicht. Damit haben Patientinnen und Patienten aus ganz Deutschland gezeigt, dass die Arbeit ihrer Physiotherapeutin, ihres Physiotherapeuten für sie unverzichtbar ist.

Genau das haben wir auch während unseres intensiven Gesprächs mit Dr. Edgar Franke (SPD), dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, und Rudolf Henke (CDU), dem stellvertretenden Vorsitzenden, klar zum Ausdruck gebracht. Die Physiotherapie ist eine unentbehrliche Säule der Gesundheitsversorgung. Doch aufgrund der unangemessenen Vergütung ist sie in Gefahr. Deshalb gilt es, gemeinsam mit der Politik Lösungen zu entwickeln, um die untragbare Situation für Physiotherapeutinnen und -therapeuten zu verbessern.

Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen kann unsere Forderung noch keinen direkten Einfluss in die aktuellen Gebührenverhandlungen mit den Krankenkassen nehmen. Aber wir sprechen auch bei den Kostenträgern unmissverständlich an, dass Erhöhungen im Rahmen der Grundlohnsummensteigerung der finanziellen Situation der Physiotherapeuten nicht gerecht werden und der Gesetzgeber hier Änderungen vornehmen muss.

Mit der Sammlung von fast 180.000 Unterschriften und der wachsenden öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit für unser Anliegen haben wir einen wichtigen Schritt geschafft. Jetzt heißt es dranzubleiben! Als Verband werden wir weiterhin jede Möglichkeit zum Gespräch mit der Politik und den Medien nutzen.

Auch nach Abschluss der Unterschriftenaktion gilt: Jede Stimme zählt. Um gehört zu werden, müssen wir weiter mit vereinten Kräften gegen die unfaire Vergütung unserer Arbeit protestieren.