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17.10.2016

Bundesrat: Modellphase für Studiengänge nicht länger als vier Jahre verlängern

"Die Verlängerung ist auf einen Zeitraum von vier Jahren (2021) zu begrenzen", so lautet der Beschluss des Bundesrates zur Verlängerung der therapeutischen Modellstudiengänge. Der Bundesrat hat damit in seiner Sitzung am 14. Oktober 2016 dem Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit eine klare Absage erteilt. Dieser hatte trotz positiver Evaluationsergebnisse eine Verlängerung um weitere zehn (!) Jahre empfohlen.

Mit diesem Beschluss unterstreichen die Bundesländer den Stellenwert der Gesundheitsfachberufe. "Die Vertreter der Bundesländer wissen, dass eine Weiterentwicklung der Therapieberufe längst überfällig ist, um die flächendeckende therapeutische Versorgung an die kommenden Veränderungen im Gesundheitswesen anzupassen und auch in Zukunft sicher zu stellen", betont Michael Preibsch, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Physiotherapie.

Verbändeübergreifende Einsatz zeigt Wirkung

Selten war sich die Branche der Gesundheitsberufe so einig: Eine Verlängerung der Modellphase für Studiengänge in den Therapieberufen um weitere zehn Jahre ist nicht hilfreich. Verbändeübergreifend haben wir diese Botschaft auf allen Kanälen an die Politik herangetragen und uns entschieden gegen diese Verschiebeverfügung ausgesprochen.

Der Beschluss des Bundesrates bedeutet eine Überführung der Studiengänge in den Regelbetrieb an Hochschulen in der nächsten Legislaturperiode. "Wir werden im Gesetzgebungsverfahren nicht locker lassen und fordern konkrete Schritte der Politik, die eine Verlängerung der Modellphase rechtfertigt und die erforderlichen Schritte für danach festlegt", erklärt Michael Preibsch.