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16.03.2017

Gesetzliche Krankenversicherung: Mehr Einnahmen als Ausgaben im Jahr 2016

Am 06. März 2017 hat das Bundesministerium für Gesundheit über die Finanzentwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das Jahr 2016 berichtet. Ergebnis: Ende 2016 stiegen die Gesamtreserven der Gesetzlichen Krankenversicherung auf 25 Milliarden Euro.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2016 einen Überschuss von 1,38 Milliarden Euro erzielt. Der Grund: Die Einnahmen von rund 224,15 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 222,77 Milliarden Euro gegenüber.

Ausgaben für Heilmittel liegen bei drei Prozent

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2016 knapp 6,8 Milliarden Euro für Heilmittel ausgegeben. Das sind 426 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil für Heilmittel an den Gesamtausgaben der GKV beträgt damit aktuell drei Prozent.

Deutliche Ausgabenzunahme im Bereich der Prävention

Im Bereich der Präventionsleistungen nach §§ 20 ff. SGB V stiegen die Ausgaben 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 172 Millionen auf rund 485 Millionen Euro (55 Prozent). Die Ausgaben für Leistungen zur primären Prävention nach dem Individualansatz stiegen von 201 auf 217 Millionen Euro (7,8 Prozent), für betriebliche Gesundheitsförderung von 75 auf 143 Millionen Euro (89 Prozent) und für die Prävention in nichtbetrieblichen Lebenswelten von 37 auf 125Millionen Euro (240 Prozent).