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15.03.2018

Tag der Rückengesundheit 2018 – mit Physiotherapie vorbeugen, therapieren und nachsorgen

Praktisch jeder ist mindestens einmal im Laufe seines Lebens betroffen. Bei manchen schlägt der Schmerz ein wie ein Blitz, bei anderen kommt er schleichend und wird mit der Zeit immer schlimmer. Die Rede ist vom Rückenschmerz.

Heute, am 15. März 2018, ist Tag der Rückengesundheit – ein perfekter Anlass, um über Vorbeugung und Therapie von Rückenbeschwerden zu berichten. In Deutschland sind Rückenschmerzen nach Infektionen der Atemwege die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig: monotone Körperhaltung und vor allem  Bewegungsmangel sind die Hauptgründe für das Auftreten von Rückenschmerzen. Aber auch aufgrund von Stress und ungewohnten körperlichen Belastungen können Rückenschmerzen auftreten.

Physiotherapeuten können Betroffenen helfen. Und zwar in den verschiedensten Phasen: Wenn der Schmerz schon da ist, wenn er gar nicht erst kommen soll oder wenn er nicht wiederkommen soll. Physiotherapeuten therapieren gezielt und geben viele praktische Tipps zur Selbsthilfe.

Ziele einer krankengymnastischen Behandlung bei Rückenschmerzen sind Schmerzlinderung, Training der Muskulatur und Wiederherstellung der normalen Beweglichkeit. Hat sich der Schmerz in der Wirbelsäule festgesetzt, ist es wichtig, einen Experten aufzusuchen. Eine Therapie soll eine Chronifizierung der Schmerzen vermeiden. „Wichtig ist, bleiben Sie aktiv und bewegen Sie sich so gut wie möglich“, erklärt Andrea Rädlein, Vorsitzende des Deutschen Verbandes für Physiotherapie. Denn: Anhaltende Schonhaltungen schwächen die Muskulatur weiter und können Beschwerden sogar noch verstärken. Aber auch bei chronischen Rückenschmerzen kann eine gezielte Physiotherapie den „Teufelskreis“ Schmerz durchbrechen und für mehr Lebensqualität bei den Betroffenen sorgen.

"Vorbeugen ist immer besser als Heilen", betont die Physiotherapeutin. Egal ob fürs Büro oder in der Freizeit – so lassen sich Rückenschmerzen vorbeugen:

  • Treiben Sie ein- bis zweimal in der Woche Sport. Das stärkt die Rückenmuskulatur und bietet dem Schmerz weniger Angriffspunkte. Besonders empfehlenswert sind Ausdauersportarten, wie Schwimmen, Walking oder gezielte Rückenübungen, die ganz einfach in den Alltag eingebaut werden können. 
  • Vermeiden Sie beispielsweise stundenlanges Sitzen und einseitige körperliche Belastungen. Ein ergonomischer Arbeitsplatz und wechselnde Haltungen beugen Verspannungen der Muskulatur und damit drohenden Beschwerden vor. 
  • Auch im Büro muss man nicht für alle Tätigkeiten sitzen. Gerade Telefonate oder auch Besprechungen können auch gut im Stehen erledigt werden. 
  • Mit einem Spaziergang in der Mittagspause sorgen Sie außerdem für mehr Bewegung in Ihrem Alltag.

 

Physiotherapeuten helfen gezielt dabei, Risikofaktoren für Rückenschmerzen im Alltag zu verringern und vorhandene Beschwerden zu beseitigen. Einen Physiotherapeuten in ihrer Nähe finden Interessierte bundesweit in unserer Physiotherapeutensuche – einfach hier klicken.