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Wann ist eine Schmerztherapie erfolgreich? Wenn sie dazu führt, dass der Alltag der Patienten nicht mehr durch Schmerz bestimmt wird, sondern durch Lebensfreude und Aktivität. Wenn die Therapie die Lebensqualität spürbar verbessert. Kurz: Wenn die Schmerztherapie dazu führt, dass das Individuelle Behandlungsziel der Patienten erreicht wird. Da Schmerzen jedoch eine subjektive Wahrnehmung sind, ist es besonders wichtig, dass betroffene Menschen selbst das Maß an Linderung bestimmen, bei dem sie wieder Lebensqualität verspüren. Das neue Therapiekonzept der Initiative \"Schmerz messen\" stellt das Individuelle Behandlungsziel - kurz IBZ - der Patienten in den Mittelpunkt. Das IBZ wird mit der Schmerzskala definiert und als gemeinsame Therapievereinbarung zwischen Arzt und Patient dokumentiert. Jeder Patient, der seine persönliche Schmerzsituation auf diese Weise transparent macht, unterstützt seinen Arzt bei der Schmerztherapie Um Schmerzpatienten, aber auch die Ärzte zu motivieren und auf das neue Rollenverständnis vorzubereiten, hat die Initiative \"Schmerz messen\" die Kampagne \"Schmerztherapie ohne Umwege\" gestartet. Warum die Therapie auf individuelle Behandlungsziele ausrichten? Wie kann der Schmerzpatient seinen Arzt unterstützen? Wie bestimme ich mein individuelles Behandlungsziel zusammen mit meinem Arzt? Welche Hilfsmittel werden benötigt? Wie kann der Dialog zwischen Arzt und Patient verbessert werden? Die Initiative beantwortet diese Fragen bundesweit im Rahmen von Patienten- und Ärzteveranstaltungen. Gezeigt wird außerdem, wie Patient und Arzt mittels Schmerzskala und Schmerztagebuch noch besser miteinander kommunizieren können. >> Mehr Informationen zu diesem Thema unter www.medizin-aspekte.de/1205/medizin/schmerztherapie/index.html