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18.04.2005 – Bundesverband

Rheumakranke haben Anspruch auf Funktionstraining

Spezielles Training von speziell geschulten Physiotherapeuten
Wer rastet, der rostet, heißt es im Volksmund. Dies gilt für rheumakranke Menschen ganz besonders. Mangelnde Bewegung kann zu schweren Schäden in den Gelenken führen. Deshalb hat die Deutsche Rheuma-Liga ein spezielles Bewegungstraining entwickelt, das sogenannte Funktionstraining. Für chronisch rheumakranke Menschen mit Arthrose oder entzündlichen Gelenkerkrankungen ist dieses Bewegungstraining in der Gruppe eine wichtige Ergänzung im Therapieplan. Schmerzmedikamente können reduziert werden, Operationen und Gelenkersatz wird vorgebeugt. Die Krankenkassen übernehmen daher die vollen Kosten des Funktionstrainings für ein Jahr; bei rheumatoider Arthritis, Fibromyalgie, Morbus Bechterew, Polyarthrose, Osteoporose und anderen schweren rheumatischen Erkrankungen auch bis zu zwei Jahre. Darauf weist die Deutsche Rheuma-Liga hin. Das Funktionstraining belastet nicht das Heilmittelbudget des Arztes, da es als ergänzende Leistung zur Rehabilitation durch die gesetzliche Krankenversicherung finanziert wird. Das Funktionstraining findet in Gruppen unter Anleitung speziell geschulter Physiotherapeuten als Warmwassertherapie oder als Trockengymnastik statt. Die Kurse sind fortlaufend, ein Einstieg ist in der Regel jederzeit möglich. Für Patienten und Ärzte hält die Deutsche Rheuma-Liga kostenlose Informationen im Internet www.rheuma-liga.de bereit. Sie können auch per Post bestellt werden: Bestelladresse: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. Maximilianstr.14; 53111 Bonn Tel: 0228-76606-0; Fax: 0228-7660620 E-Mail: bv@rheuma-liga.de