18.07.2006
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Bundesverband
Telefonaktion des Landesverbandes Sachsen des ZVK mit der größten Tageszeitung der Region, der „Freien Presse“
Jeder hat ein Recht auf Therapie
Kaum war eine Frage erschöpfend beantwortet und der Hörer auf den Apparat gelegt - da schrillte das Telefon erneut. Zum Durchatmen blieb den vier Physiotherapeuten vom Landesverband Sachsen, Andrea Pfeifer, Petra Braun, Silke Böhme und Janko Wiedemann, keine Zeit. Das Thema „Schnell wieder fit mit Physiotherapie“ interessierte die Leser brennend: „Ich habe akute Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Kann Physiotherapie helfen? Mein Knie wird oft dick und tut weh, kann man etwas dagegen tun? Welche Behandlungen sind bei meiner kaputten Schulter möglich? Wie wird meine Hand wieder beweglich?“ Oft waren die Anrufer von den vielfältigen Möglichkeiten der Physiotherapie überrascht, die ihnen die Experten aufzeigten, und sie bedankten sich für die ausgezeichnete Beratung.
Dutzende Fragen gab es zu den Rechten der Patienten: „Muss ich mich mit Übungsbehandlungen zufrieden geben, obwohl sie nicht richtig helfen? Wie soll ich mich verhalten, wenn der Arzt keine weiteren Behandlungen aufschreiben kann oder will?“ Die Physiotherapeuten ermutigten die Anrufer, sich bei Problemen wieder an den Arzt oder an die Krankenkasse zu wenden. In der „Freien Presse“ las sich das am kommenden Tag so: „Trotz notwendiger Sparmaßnahmen haben Sie ein Recht auf Behandlung. Die Standards sind im Heilmittelkatalog festgelegt und gelten für alle.“
Auf einer halben Seite spiegelte sich die Telefonaktion in der Zeitung wider. Im Internet ist sie immer noch unter www.freiepresse.de, Rubrik Rat und Hilfe/Telefonforen, abrufbar.
Die beteiligten Physiotherapeuten des Landesverbandes Sachsen meisterten ihre Expertenrolle mit Bravour und freuten sich über die sensationelle Resonanz. Sie erklärten einmütig: „So etwas müssen wir öfter machen. Bei diesen Aktionen können wir der Öffentlichkeit zeigen, was Physiotherapie kann. Das nützt allen Kollegen in der Region.“
Die Resonanz auf die Aktion war auch noch nach Tagen im Landesverband zu spüren. Der hatte extra eine Hotline für weitere Fragen eingerichtet. Die Nummer wurde in der „Freien Presse“ veröffentlicht.
Telefonaktionen zu den Möglichkeiten der Physiotherapie sind auch in anderen Bundesländern bei großen regionalen Zeitungen möglich. Das Berliner Pressebüro bietet allen Landesverbänden Unterstützung bei der Organisation und Durchführung an. (Kontakt: Birgit Malchow, Tel: 030/293607130, Mobil: 0175/5601510, Mail: birgit.malchow@berliner-pressebuero.de.